Über die Stiftung

Von der Intersputnik-Erdfunkstelle bis zur MINT-Bildung der Zukunft

Die Stiftung der Naturwissenschaften Andreas Fischer verbindet die Geschichte der ehemaligen Intersputnik-Erdfunkstelle in Neu Golm mit einem klaren Zukunftsauftrag: junge Menschen für Naturwissenschaften, Technik und forschendes Lernen zu begeistern. Aus einem historischen Ort internationaler Kommunikation entsteht so ein Raum für MINT-Bildung, Neugier und praktische Wissenschaft.

Was ist das Universum, in dem wir existieren?

Der Stifter ist Pazifist und verfolgt das Ziel, durch Aufklärung die Naturgesetze zu erkennen und zu verstehen.

Um diese Frage zu beantworten, benötigen wir Wissen: Wissen über die Materie und Natur, die uns umgibt und unsere Lebensgrundlage bildet. Wissen darüber, wie wir die Art und Weise des Zusammenlebens mit allen Lebensformen auf dieser einzigartigen Insel Erde für die Zukunft gestalten.

Es muss also Ziel dieser Stiftung sein, dort zu helfen,

  • wo gelernt wird zu lernen,

  • wo Neugier zur Forschung,

  • wo Fantasie zur Wissenschaft,

  • wo Kreativität zur Innovation führt,

  • wo Liebe zur Natur Lebensraum schafft und

  • wo Hilfsbereitschaft und Respekt eine zukunftsfähige Gesellschaft formen.

— Leitgedanke der Stiftung

Unsere Förderbereiche

Wissenschaft

Wissenschaft & Forschung

Betreiben von Wissenschaftslaboren und Forschungseinrichtungen. Organisation von Vortragsreihen, Symposien und Workshops. Vergabe von Stipendien an Studierende und Nachwuchswissenschaftler.

Jugend

Jugend- & Altenhilfe

MINT-Förderprogramme für Kinder und Jugendliche, Wissenschaftliche Bildungsangebote für Senioren, Intergenerationale Wissenschaftsprojekte und Wettbewerbe.

Bildung

Bildung & Studentenhilfe

Durchführung von Bildungsprogrammen für Schulen, Betreiben eines Wissenschafts- und Bildungszentrums, Berufsbildung und Weiterbildung mit Mentoring-Programmen.

Engagement

Bürgerschaftliches Engagement

Citizen-Science-Projekte, Freiwilligenprogramme in der Wissenschaftskommunikation und offene Werkstätten (Makerspaces) für naturwissenschaftliche Projekte.

Erdfunkstelle Intersputnik — 50 Jahre Technologiegeschichte

Die Stiftung hat ihren Sitz an einem Ort mit einzigartiger technologischer Bedeutung: der ehemaligen Intersputnik-Erdfunkstelle in Neu Golm.

1975

Inbetriebnahme der Erdfunkstelle

Am 1. August 1975 nimmt die DDR ihren einzigen kommerziellen Satellitenkommunikationsknoten in Betrieb. Die 12-Meter-Parabolantenne verbindet die DDR mit dem internationalen Intervisions-Netzwerk.

1990

Industrielle Nachnutzung

Das historische Gelände wird zum Standort moderner Sensorik- und Messtechnologie — die Basis für eine einzigartige Verbindung von Industrie und Bildung.

1996

Ende des Funkbetriebs

Der kommerzielle Satellitenfunk wird eingestellt. Die Anlage wird modernisiert und als industrieller Technologiestandort weitergeführt — „High-Tech from the Country".

2024

Reaktivierung der Antenne

Die Stiftung beginnt gemeinsam mit dem SFZ Pankow e.V. die systematische Reaktivierung der historischen 12-Meter-Antenne als Radiosternwarte.

2025

FUTURA-Radiosternwarte & Stiftungsgründung

Am 25. März 2025 beginnt die FUTURA-Radiosternwarte ihr offizielles „drittes Leben". Im Juli wird die Stiftung der Naturwissenschaften Andreas Fischer im Amtsblatt für Brandenburg bekannt gegeben.

Vorstand

Dr. Andreas Fischer

Dr.-Ing. Andreas Fischer

Stiftungsvorstand (Vorsitzender)
Zur Seite des Stifters

Erfahrener Ingenieur und Unternehmer im Bereich Sensorik und Messtechnik. Gründer der Stiftung mit der Vision, die Naturwissenschaften für junge Menschen zugänglich zu machen.

Patricia Domagk

Patricia Domagk

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende

Betriebswirtin mit fachlicher Spezialisierung auf Stiftungsgründung sowie Unternehmens- und Vermögensnachfolge. Sie bringt diese Perspektive aktiv in die Weiterentwicklung der Stiftung ein.

Lebenslauf Patricia Domagk

Patricia Domagk (*1998) beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Stiftungen und deren Rolle in der Unternehmens- und Vermögensnachfolge. Diese Spezialisierung begleitet ihren akademischen Werdegang ebenso wie ihre heutige Arbeit in der Stiftung.

Bereits im Studium setzte sie einen klaren fachlichen Schwerpunkt auf Fragen der Stiftungsgründung. Heute bringt sie diese Kenntnisse in die Weiterentwicklung der Stiftung ein und verbindet sie mit einem starken Interesse daran, junge Menschen für Technik und Wissenschaft zu begeistern.

Besonders wichtig ist ihr, dass Kinder und Jugendliche eigene Ideen praktisch erproben können und dafür Räume, Struktur und verlässliche Unterstützung erhalten.

Ausbildung & fachliche Schwerpunkte

  • Geboren am 12.01.1998
    Frühe Verbindung von organisatorischem Interesse und praxisnaher Projektarbeit.
  • Bachelor of Arts in Business Administration (2021)
    Abschlussarbeit: „Stiftungsgründung – Gestaltungsoption für die Unternehmensnachfolge am Beispiel eines inhabergeführten Unternehmens“.
  • Master of Arts in Business Management (2023)
    Abschlussarbeit zur Stiftungsgründung als Unternehmens- und Nachfolgeregelungskonzept mit Fokus auf Herausforderungen, Chancen und Grenzen im Gründungsprozess.
  • Fachliche Spezialisierung
    Fundierte Kenntnisse im Bereich Stiftungswesen, Nachfolgegestaltung und Strukturaufbau gemeinnütziger Organisationen.
Wilhelm und Else Heraeus Stiftung SFZ Pankow Robert-Havemann-Gymnasium