Technische Basis
Die Anlage beruht auf einer ehemaligen Satellitenantenne, die für wissenschaftliche Nutzung modernisiert und kalibriert wurde.
Die FUTURA-Radiosternwarte in Neu Golm ist Teil eines größeren wissenschaftlich-technischen Projekts und wurde 2026 in das NASA-Tracking-Programm für Artemis II aufgenommen.
Die Radiosternwarte basiert auf einer modernisierten 12-Meter-Satellitenantenne aus den 1970er-Jahren. Heute wird sie für Projekte im Bereich der Radioastronomie sowie für Bildungsformate genutzt.
Die Anlage beruht auf einer ehemaligen Satellitenantenne, die für wissenschaftliche Nutzung modernisiert und kalibriert wurde.
Dr.-Ing. Andreas Fischer ist maßgeblich an der Reaktivierung und Weiterentwicklung der Anlage beteiligt und engagiert sich seit mehreren Jahren für den Aufbau der Infrastruktur.
Schülerinnen, Schüler und Studierende sollen Zugang zu realer wissenschaftlicher Arbeit erhalten und an einer professionell nutzbaren Anlage lernen können.
Artemis II ist Teil des Artemis-Programms der NASA und stellt den ersten bemannten Flug in diesem Programm dar. Ziel ist eine Umlaufbahn um den Mond als Vorbereitung zukünftiger Mondmissionen.
Im Jahr 2026 wurde die FUTURA-Radiosternwarte in das NASA-Tracking-Programm für Artemis II aufgenommen. Damit gehört die Anlage zu einer ausgewählten Gruppe von Stationen, die an der Auswertung der Funksignale beteiligt sind.
Die Einbindung in das Programm ist eine besondere Anerkennung der technischen Weiterentwicklung und Kalibrierung der Anlage.
Im Rahmen der Mission wird die Frequenzverschiebung eines von der Orion-Raumkapsel ausgesendeten Funksignals erfasst. Aus dieser Dopplerverschiebung können Bewegungsdaten der Kapsel bestimmt werden.
Die Anlage erfasst das von der Orion-Kapsel ausgesendete Funksignal während des Flugs.
Über die Dopplerverschiebung wird die Veränderung des Signals analysiert und technisch ausgewertet.
Aus den Messwerten lassen sich Bewegungsdaten der Kapsel entlang ihres Flugverlaufs bestimmen.
Artemis II zeigt, wie technische Infrastruktur, Bildungsarbeit und wissenschaftlicher Anspruch auf demselben Standort zusammenwirken können.