Physik- und Astro-AG
Im Zentrum steht eine fortlaufende Arbeitsgemeinschaft, in der Schülerinnen und Schüler an der FUTURA Sternwarte mit echter Infrastruktur, astronomischen Daten und forschungsnahen Fragestellungen arbeiten.
Die FUTURA Sternwarte in Neu Golm verbindet schulische Bildungsarbeit mit realen Messdaten, Radioastronomie und wissenschaftsnahen Veranstaltungsformaten.
Neben projektbasierten Lernformaten unterstützt die Stiftung auch Bildungsangebote im schulischen Kontext. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Physik- und Astro-AG an der FUTURA Sternwarte in Neu Golm.
Im Zentrum steht eine fortlaufende Arbeitsgemeinschaft, in der Schülerinnen und Schüler an der FUTURA Sternwarte mit echter Infrastruktur, astronomischen Daten und forschungsnahen Fragestellungen arbeiten.
Die Stiftung arbeitet insbesondere mit dem SFZ Pankow e.V. sowie weiteren Akteuren im Bereich der naturwissenschaftlichen Bildung zusammen.
Safia Ouazi, Alexander Stendal vom SFZ Pankow und Dr.-Ing. Andreas Fischer organisieren und begleiten die Formate fachlich und didaktisch.
Die Stiftung schafft die infrastrukturelle Grundlage für die Durchführung der Veranstaltungen und stellt die Räumlichkeiten bereit, in denen die Formate umgesetzt werden können.
So entsteht ein dauerhafter Rahmen, in dem Bildungsarbeit und wissenschaftliche Praxis unmittelbar miteinander verbunden werden.
Seit Herbst 2025 wurden mehrere Formate im Bereich der Radioastronomie durchgeführt. Sie richteten sich an Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen und verbanden reale Daten mit wissenschaftlichem Arbeiten.
Robert-Havemann-Gymnasium, Berlin
mit internationaler Teilnahme, Schule aus Nanjing, China
ca. 45 Teilnehmende aus mehreren Schulen
ca. 20 Teilnehmende, Robert-Havemann-Gymnasium, Berlin
Die Veranstaltungen werden in zwei Formaten angeboten: als Schülertagung und als Workshop. Beide Formate verbinden die Geschichte des Standorts mit eigener Schüleraktivität und aktueller wissenschaftlicher Arbeit.
Die Aufgaben gehören nicht zu klassischen Standardformaten des Schulunterrichts. Sie werden in Zusammenarbeit mit Joachim Köppen vom Institut für theoretische Physik und Astrophysik in Kiel konzipiert und fachlich fundiert aufbereitet.
Für die Bearbeitung erhalten die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Radioastronomie-Heft mit Aufgaben und Arbeitsmaterialien. So werden Datenanalyse, Orientierung im Koordinatensystem und astronomische Interpretation in ein strukturiertes Lernformat übersetzt.
Die Kombination aus Führung durch die Erdfunkstelle, realen Datensätzen und eigenständiger Bearbeitung macht Radioastronomie konkret erfahrbar und begeistert Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften.
Die Bildungsangebote werden derzeit inhaltlich erweitert. In Vorbereitung sind weitere Aufgabenformate, die zentrale Beiträge der Radioastronomie mit dem schulischen Rahmenlehrplan verknüpfen und den Blick auf unseren Platz im Universum schärfen.
Die verwendeten Daten stammen aus Messungen einer 12-Meter-Parabolantenne und werden didaktisch so aufbereitet, dass sie im schulischen Kontext bearbeitet werden können.
Die Inhalte entstehen in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen und gehen über klassische Unterrichtsinhalte hinaus. Dadurch erhalten Teilnehmende direkte Einblicke in aktuelle Forschungsansätze.
Die Verbindung von praktischer Arbeit, wissenschaftlicher Methodik und technischer Infrastruktur fördert ein vertieftes Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und zeigt, wie Forschung tatsächlich funktioniert.
Die technische Weiterentwicklung der Anlage ist zugleich Grundlage für Bildungsformate und für die Beteiligung an größeren Forschungszusammenhängen.